

Geboren 1967 in Tours (Frankreich).
Das Zeichnen war schon immer Teil der Familie. Viele Menschen erinnern sich an das Logo des Airbus, welches der Onkel des Künstlers, Jean-Marie Bouroullec, kreiert hat. Seine Cousins Erwan und Ronan Bouroullec sind angesehene Designer.
Seit seinem sechsten Lebensjahr ist das Skizzieren seine Ausdruckweise. In der Klasse und überall ist er derjenige, der zeichnet.
Zu wissen, dass man eine gute Linienführung hat, ist eine Sache, sein Leben darauf aufzubauen, eine andere.
Mit 19 Jahren drängt sich der Aufbruch nach Paris für einen Vorbereitungskurs an der ESAG (École supérieure d’arts graphiques – eine Kunsthochschule für Graphik) geradezu auf; 70 Stunden akademisches Zeichnen pro Woche und Aktzeichnen schaffen ihm eine wirkliche Grundlage.
Anschließend gelingt ihm nach einer dreijährigen Vorbereitungszeit (1987-1989) das Diplom an der École des Gobelins, in der Abteilung für Filmanimation. Das Kino, die Musik, das sind zwei weitere Leidenschaften, die Franck eine unglaubliche Richtung für sein Talent weisen.
Asterix und Obelix, die Piaf, die Realisation von Videoclip- Story boards für MC Solar, Passi oder auch Saya.
1989 benötigt er Materie, Volumen. Aus diesem Grund nimmt er an einer Ausbildung zum Theaterdekorateur teil und entdeckt die großen Oberflächen und alles was dazugehört, den Blick des Theateregisseurs, die Choreographie, die Beleuchtung…
Der „Performer“ Maler
1996 fällt der Groschen im Club Med im selben Umfeld. Sie suchen Dekorateure, Franck wird für das Village Pompadour verpflichtet; er trifft Nicolas Canteloup und all diejenigen, die später zur Bande «Dehouf» werden. Im Rahmen eines Animationsauftrags verwirklicht er das Portrait eines Urlaubers auf einem Stern von 4m2.
2000 wird er von er Sängerin Alice Donna für sich entdeckt.
Der Komödiant Jamel Debbouze macht ihn ausfindig und gibt ihm 2003, 2004 und 2006 die Gelegenheit, vor Publikum ein Portrait Debouzze’s zu erstellen, welches er verkehrt herum zeichnet.
Es ist eine langatmige Arbeit. Man muss dafür ein talentierter Portraitist sein. Die Zeit fliesst flussaufwärts, man benötigt eine tiefgreifende Studie des Objekts.
Jamel beispielsweise fotografiert er viele Male, das beste Mittel suchend, sich dem Essentiellen zu nähern; er behält vier Gesichtsaufnahmen von ihm. Gemeinsam auf Tournée braucht er anderthalb Monate, um den richtigen Blick zu finden. Es ist eine Programmnummer, die sich mit ihm entwickelt, Abend für Abend.
Daraufhin häufen sich die Aufträge, andere Künstler fragen bei ihm an.
Franck ist in den Clips von Akon und Mr. R. (Rebell Musik) vertreten, bei Marc Lavoine (falsch herum), sowie bei Didier Barbelivien (Schickt die Clowns los). Als engagierter Künstler kann er auch seinen Beitrag zur Kampagne im Kampf gegen die Rassentrennung auf Seiten der französischen Fussballmannschaft (Frankreich ist viel stärker gemeinsam mit dir) leisten.
Sein Bekanntheitsgrad reicht weit über Frankreich hinaus. Gefragt auf allen Kontinenten dieser Erde, verwirklicht er das Portrait der ganz Großen, so wie:
George Clooney, Sophia Loren, Roberto Beninni, Enzo Ferrari, Luciano Pavarotti, Giorgio Armani, Tony Parker, Roger Federer, Michael Schumacher, Zinédine Zidane, Beyoncé, Eva Longoria, Seine Majestät Scheich Mohammed Bin Rashid Al Maktoum, Anne Hathaway, S.A.R. Albert de Monaco, S.A.R. Mohamed VI., S.A.R. Hamad Bin Khalifa Al Thani Emir von Quatar, Joseph Haim Sitruk Großrabbiner von Frankreich und viele andere. Die Liste ist noch lang.
Von seinem Talent profitieren ebenso mehrere H äuser: Armani, Lancôme, Vacheron & Constantin, Lamborghini, BMW-Miniman…
Der Maler
Franck analysiert seine Art zu skizzieren, diese zunächst innerliche Geste, die uns an die Spitze des Pinsels führt.
Diese präzise Geste, in Anbetracht des Raumes eines Augenblickes, erscheint wie ein Opfer.
Heute behauptet sich die Ausstellung damit, parallel dazu andere Thematiken auszuschöpfen.
Joëlle Clément
Galerie CLEMENT